N. Interventionen
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Stentgraft | Indiziert (W) | A | Alternativ zur offenen Operation bei entsprechender Anatomie unter Berücksichtigung des Patientenalters, der Komorbiditäten und Patientenpräferenz |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Stentgraft | Indiziert (W) | B | Geringere eingriffsbezogene Mortalität und Morbidität bei hämodynamisch stabilen Patienten |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Stentgraft | Indiziert (W) | B | Aneurysmabezogene Mortalität und Morbidität (major Komplikationen) sind deutlich geringer als bei offener Operation |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Stentgraft | Indiziert (W) | B | Deutlich geringere Mortalität und Morbidität im Vergleich zur offenen Operation. Derzeit keine gesicherten Daten für Langzeitverlauf |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Stentgraft | Indiziert (W) | C | Generelle Akzeptanz für Stentgraft–Therapie bei anatomischer Eignung |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane Gastrostomie | Indiziert (W) | B | Perkutane und endoskopische Gastrostomie sind gleichwertige Verfahren. Die Wahl hängt von den vorhandenen Möglichkeiten und der jeweiligen Expertise vor Ort ab. Bei malignen Tumoren im Mund– und Rachenbereich ist die perkutane Gastrostomie eventuell vorzuziehen. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Stentimplantation | Indiziert (W) | C |
Die durchleuchtungsgeführte und / oder endoskopisch unterstützte Stentimplantation ist die Methode der Wahl zur palliativen Behandlung maligner Obstruktionen im Ösophagus sowie Magen und Duodenum, selten auch in anderen (benignen) Indikationen. Kenntnis und richtige Wahl der verschiedenen Stenttypen ist für das technische und klinische Ergebnis sowie zur Vermeidung möglicher Komplikationen wesentlich. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Stentimplantation | Indiziert (W) | C |
Die durchleuchtungsgeführte und (häufig) endoskopisch unterstützte Stentimplantation zur präoperativen Entlastung bei akuter Colonobstruktion ist eine effiziente, risikoarme Alternative zum chirurgischen Notfalleingriff und ermöglicht meist eine elektive einzeitige Operation ("bridge–to–surgery"). Bei fortgschrittenem Tumorleiden kann mit der Stentimplantation häufig eine Colostomie und deren Nachteile vermieden werden. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt | Indiziert (W) | A | Indiziert bei Cirrhosis hepatis (Child A, B) und medikamentös therapierefraktärem Ascites oder Hydrothorax |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt | Indiziert (W) | A | Indiziert bei Cirrhosis hepatis (Child A, B) bei medikamentös und endoskopisch nicht therapierbaren Ösophagusvarizenblutungen |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane transhepatische Cholangiodrainage (PTCD) | Indiziert (P) | A | Indiziert, wenn die biliäre Drainage via ERCP (Papillotomie, retrograde Stentimplantation) nicht möglich |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane biliäre Stentimplantation nach PTCD | Indiziert (P) | A | Metallstents bei inoperablen Patienten mit malignen Obstruktionen |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane Cholezystostomie | Indiziert (W) | A | Indiziert als definitive oder temporäre Maßnahme bei Patienten mit hohem Operationsrisiko |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Angioplastie und Stentimplantation | Indiziert (W) | C | Indikation nur bei weiterhin bestehenden ischämischen Ereignissen unter medikämentöser Therapie (hämodynamisch bedingte Ischämie – Low–flow Infarkte). Rezidivstenosen nach Stent Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) bis zu 30% |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Endovasculäres Coiling | Indiziert (W) | A | Das Risiko der Reblutung stellt neben dem primären Schweregrad der Butung und dem möglichen Vasospasmus einen wichtigen Prognosefaktor für die Morbidität und Mortalität des Patienten dar. Ziel ist die frühestmögliche Verhinderung der Reblutung durch entsprechende Verfahren, wie endovasculärem Coiling oder chirurgischem Clipping. Die Rate der frühen Nachblutung beträgt 15 % in den ersten 24 Stunden, 70% dieser Blutungen treten in den ersten 2 Stunden nach dem primären Blutungsereignis auf. Die Wahl der besten Behandlungsoption, endovasculär oder chirurgisch ist abhängig von Aneurysmalage, Morphologie, Hirnschwellung und Gefäßspasmus. Wenn beide Methoden anwendbar sind, ist dem Coiling der Vorzug zu geben. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Endovasculäres Coiling | Indiziert (W) | C | Die Behandlung ist gerechtfertigt: bei einem inzidentellen Aneurysma ab einer Größe von 7 mm im vorderen Kreislauf; inzidentellem Aneurysma im hinteren Kreislauf ohne Größeneinschränkung (einschließlich A. communicans posterior); inzidentellem Aneurysma bei Patienten mit abgelaufener Subarachnoidalblutung (SAB), bei welchen bereits ein rupturiertes Aneurysma behandelt wurde. Die Therapieentscheidung hinsichtlich endovasculärem Coiling und chirurgischen Clipping sollte in Abhängigkeit der Aneurysmamorphologie und Aneurysmalage interdisziplinär durchgeführt werden. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Carotis – Stent / Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) | Indiziert (W) | C | Die Therapie der Wahl in der Behandlung der symptomatischen Carotisstenose ist die Carotis–Endarteriektomie (CEA) (A). Die Stent PTA gilt derzeit nicht als sicherer oder nebenwirkungsärmer (B). Indikationen für die Stent PTA sind derzeit Rezidivstenosen nach Carotis–Endarteriektomie, strahleninduzierte Stenosen und operativ nicht zugängliche Stenosen (C). |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
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| Carotis – Stent / Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) | Indiziert (W) | C | Carotis–Endarteriektomie (CEA) ist bei einer hochgradigen asymptomatischen Carotisstenose indiziert, sofern das perioperative Komplikationsrisiko unter 3% liegt und die Lebenserwartung des Patienten über 5 Jahre ist (A). Derzeit keine gesicherte Evidenz für die Durchführung einer Stent PTA bei asymptomatischen Carotisstenosen (SPACE II Studie läuft). |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Embolisation mit flüssigen Substanzen | Indiziert (W) | C | Nach einer abgelaufenen Blutung ist eine Behandlungsindikation gegeben. Die Therapie sollte auf vollständige Entfernung der arteriovenösen Malformation (AVM) abzielen. Endovasculäre Embolisation, chirurgische AVM Exstirpation und Bestrahlungstherapie sind Therapieoptionen. Eine interdisziplinäre Therpieentscheidung ist notwendig. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Embolisation der A. uterina | Indiziert (W) | A | Interdisziplinäre Indikation. Sichere und effektive Therapie bei selektierten Patienten mit Wunsch des Uteruserhalts |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Stentimplantation | Indiziert (P) | A | Bei malignen Cavaobstruktionen, die auf eine Chemo– oder Radiotherapie nicht rasch ansprechen, ist die Stentimplantation Therapie der Wahl. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Cavaschirm | Indiziert (P) | B | Indiziert bei absoluten Kontraindikationen zur Antikoagulation (Trauma, prä– und postoperativ) und erhötem Risiko für Pulmonalembolie (–rezidiv) |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Embolisation | Indiziert (P) | C | Nach geeigneter Abklärung (bildgebend) wonach eine Insuffizienz der V. ovarica als Ursache der Beschwerden in Frage kommt. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) / Stent | Indiziert (P) | C | Interdisziplinäre Therapieentscheidung. Einsetzbar für alle Viszeralarterien. Abhängig von Verschlussart und klinischem Zustand des Patienten. Mittelfristig liefert der interventionelle Zugang vergleichbare Resultate zur Gefäßchirurgie. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
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| Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) / Stent | Indiziert (P) | C | Kann das Auftreten rezidivierender Lungenödeme vor allem bei Patienten mit bilateralen Nierenarterienstenosen reduzieren. Routinemäßig sollte PTA / Stent bei mässigen Stenosen nicht eingesetzt werden, da rezente Studien hier die konservative Therapie als gleichwertig einschätzen. Als mögliche interdisziplinäre Indikationen verbleiben hochgradige Stenosen (bei Einzelniere oder bilateral) bei erhaltener Nierengröße > 8,0 cm und ipsilateralen RI < 0. Die Langzeitergebnisse der gefäßchirurgischen Sanierung erscheinen der endovasculären Therapie überlegen. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) / Stent | Indiziert (P) | A | Kompetitiv zur gefäßchirurgischen Operation. Interdisziplinäre Therapieentscheidung. Einsetzbar von iliakal bis crural. Abhängig von Verschlussart und klinischem Zustand des Patienten. Mittelfristig liefert der endovasculäre Zugang vergleichbare Resultate zur Gefäßchirurgie (Beinerhalt und Überlebensrate). |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) / Stent | Indiziert (P) | A | Kompetitiv zur gefäßchirurgischen Operation. Interdisziplinäre Therapieentscheidung. Indiziert iliakal und femoropopliteal. Abhängig von Obstruktionsart und klinischem Zustand des Patienten. Effektiver je kürzer die Obstruktion ist. Mittelfristig liefert der interventionelle Zugang vergleichbare Resultate zur Gefäßchirurgie. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Aspiration, mechanische Thrombektomie / Fibrinolyse / Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) | Indiziert (P) | A | Bei nicht akut bedrohter Extremität kompetitiv zur Bypassanlage / Embolektomie |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) / Stent | Indiziert (P) | A | Kompetitiv zur gefäßchirurgischen Operation |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane transluminale Angioplastie (PTA) / Stent | Indiziert (P) | C | Die Behandlung der Nierenarterienstenose kann unter dem Gesichtspunkt von Therapie der Hypertonie/ Therapie der Nierenfunktionseinschränkung erfolgen. Routinemäßig sollte PTA / Stent bei mässigen Stenosen nicht eingesetzt werden, da rezente Studien hier die konservative Therapie als gleichwertig einschätzen. Als mögliche interdisziplinäre Indikationen verbleiben hochgradige Stenosen (bei Einzelniere oder bilateral) bei erhaltener Nierengröße > 8,0 cm und ipsilateralen RI < 0,8. Die Langzeitergebnisse der gefäßchirurgischen Sanierung erscheinen der endovasculären Therapie überlegen. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| CT oder US gezielte Punktion | Indiziert (P) | A | Wenn interventionell zugänglich, ist es eine komplikationsarme, sichere Methode zur Entlastung/ Therapie. Interdisziplinärer Zugang zur Evaluation eines primär chirurgischen oder auch endoskopischen Zugangs |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| CT oder US gezielte Punktion | Indiziert (P) | B | Bei offener Diagnose (nach Ausschöpfen nicht invasiver Maßnahmen) und Verdacht auf behandlungsbedürftige Läsion (für Histologie und/ oder Therapieplanänderung). Abwägen von Risiko und Komplikationen. Bei Patienten mit massivem Blutungsrisiko und zur Abschätzung von generalisierter Organveränderung ist eine transjuguläre Punktion eine Alternative zum perkutanen Verfahren. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Embolisation | Nicht Indiziert | A | Nicht indiziert, auch nicht bei Kombination von palpabler Varikozele, Infertilität (bei normaler Fertilität der Frau) und abnormale Samenparameter und Spermienfunktion |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Embolisation | Indiziert (P) | B | Die endovasculäre Therapie hat höhere Rezidivraten als die (mikro) chirurgische Therapie, ist aber in der Lage Rezidive nach (mikro) chirurgischer Therapie effektiv zu therapieren. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Fasschlinge/ Dormiakörbchen | Indiziert (P) | C | Abhängig von Art und Lage der Fremdkörper, abgerissene Anteile von zentralvenösen Kathetern oder Portsystemen können zumeist problemlos entfernt werden. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Perkutane antegrade Pyelographie | Indiziert (W) | C | Optional zum retrograden endoskopischen Zugang in selektierten Patienten (impaktierte Steine im oberen Ureter, Uterus divisus, etc.) |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| CT oder Fluoroskopisch gezielte Blockade des Plexus Coeliacus | Indiziert (P) | C | CT oder Durchleuchtung als Alternative, wenn ein endoskopisch / US–gezielter Zugang nicht zur Verfügung steht / nicht möglich ist. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| CT oder Fluoroskopisch gezielte Punktion (eingeschränkt US gezielt) | Indiziert (P) | A | Die durchleuchtungsgesteuerte Lungenbiopsie hat in ausgewählten Fällen in der Hand eines erfahrenen Untersuchers eine niedrige Komplikationsrate und eine hohe diagnostische Aussagekraft. Die CT–gesteuerte Lungenbiopsie ist eine geeignete diagnostische Methode zur Dignitätsabklärung (Verwendung einer Schneidbiopsiekanüle) bei Patienten mit pulmonalen Rundherden. Die US–gesteuerte Biopsie ist eine sichere und exakte Methode zur histologischen Abklärung pulmonaler Läsionen mit Thoraxwandkontakt. |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| CT gezielte Punktion | Indiziert (P) | B | Die CT–gesteuerte Biopsie ist eine geeignete diagnostische Methode zur Dignitätsabklärung zur Bestätigung einer Diagnose, sie ist weniger gut geeignet zum Staging beim Bronchialkarzinom |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| CT/ US/ MRT gezielte Ablation | Indiziert (W) | B | Interdisziplinäre Indikation (Tumorboard). Erfolgsraten abhängig von Lage und Größe der Läsionen. In Einzelberichten kompetitiv zu chirurgischen Ergebnissen |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Chemoembolisation – CT/ US/ MRT gezielte Ablation | Indiziert (W) | A | Interdisziplinäre Indikation (Tumorboard). Chemoembolisationen und ablative Verfahren sind etablierte Teile der interdisziplinären Therapie des Hepatocellulären Carzinoms (HCC). |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| CT/ US/ MRT gezielte Ablation | Indiziert (W) | B | Interdisziplinäre Indikation (Tumorboard). Erfolgsraten abhängig von Lage und Größe der Läsionen. In Einzelberichten kompetitiv zu chirurgischen Ergebnissen |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| CT/ US/ MRT gezielte Ablation | Indiziert (W) | B | Interdisziplinäre Indikation (Tumorboard). Erfolgsraten abhängig von Lage und Größe der Läsionen. In Einzelberichten kompetitiv zu chirurgischen Ergebnissen |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Indiziert(P) | A | Kompetitiv zu chirurgischen zentralvenösen Katheter (ZVK) oder Port-Anlage |
| Untersuchungsverfahren | Grad der Empfehlung | Evidenz- bewertung |
Kommentar |
| Vertebroplastie | Indiziert (W) | A | Indiziert bei akuten Wirbelkörper Frakturen (osteoporotische und tumorbedingt) zur Schmerzbehandlung |
| Kyphoplastie | Indiziert (W) | B | Indiziert bei akuten Wirbelkörper Frakturen (osteoporotisch und tumorbedingt) zur Schmerzbehandlung, soll auch bessere funktionale Ergebnisse bieten |
| Facettengelenksdenervation | Indiziert (W) | B | Schmerzen ausgehend von den kleinen Wirbelgelenken |
| Facettengelenksblockade | Indiziert (P) | C | Schmerzen ausgehend von den kleinen Wirbelgelenken |
| Nervenwurzelblockade | Indiziert (P) | B | Radikuläre Schmerzen, bedingt durch diskogene Vorwölbungen, bzw. Prolaps, Einengung der Foramina |
| Discographie | Indiziert (P) | C | Die provokative Discographie dient zur Unterscheidung von diskogenen Schmerzen im Vergleich zu Schmerzen der Facettengelenke. |
| Epidurale Injektion | Indiziert (P) | B | Radikuläre Schmerzen, bedingt durch diskogene Vorwölbungen, bzw. Prolaps, Einengung der Foramina |
Die Empfehlungen sind für Ärzte unverbindlich und haben weder haftungsbefreienden noch haftungsbegründenden Charakter.
Indiziert (P) = Primäruntersuchung | Indiziert (W) = weiterführende Untersuchung | Indiziert (nB) = nach Beobachtung